Die industrielle Instandhaltung war lange Zeit kein (direkter) Bestandteil der Wertschöpfungskette für die Manufacturing Industries. Vielleicht war das einer der Gründe, warum die industrielle Instandhaltung vielerorts als Nebenprodukt der Produktion betrieben wurde.

Im Zuge der nächsten industriellen Revolution – IIoT bzw. Digitalisierung sowie verstärkt durch die Pandemie-Situation wird deutlich, dass kurze Produkt- bzw. Innovationszyklen auf der einen und eine starke Resilienz der Logistik auf der anderen Seite, Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Business darstellen. In diesem Kontext kann die industrielle Instandhaltung als Unterstützungsprozess einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Resilienz leisten, in ein Umfeld, wo die Produktionsprozesse bereits sehr nah am Optimum arbeiten und somit als integrativer Bestandteil der Wertschöpfungskette betrachtet werden.

Prozess-Assessment & Optimierung

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ASPM Transformation

 

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KPIs & Performance Reporting

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Das wird erreicht, indem man nicht mehr allein die Planung und Ausführung der Instandhaltung betrachtet, sondern einen holistischen Ansatz verfolgt und dabei das Anlagenobjekt, das Asset, in den Fokus der Betrachtung nimmt. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus des Assets betrachtet und somit eine ganzheitliche Instandhaltungsstrategie in Abhängigkeit der Einsatzanforderungen und der Unternehmensziele erarbeitet. Diese muss kontinuierlich überwacht und aktualisiert werden, um weiterhin effizient und effektiv zu bleiben. Das erklärt den Begriff „Asset Strategy and Performance Management“.

Im Bereich des Produktionsbetriebs kann eine erfolgreiche Umsetzung zur Minimierung der ungeplanten Maschinenausfälle und den einhergehenden Ertragsverlusten beitragen. Eine deutliche Verbesserung der Datenkonsistenz und -qualität ist die Grundlage für ein transparentes und genaues Reporting. Dieser Zustand bildet gleichzeitig die Grundlage für eine IT-OT Integration auf dem Weg der Digitalisierung. Auch die Steigerung der Effizienz und Effektivität von durchzuführenden Tätigkeiten ist zu realisierendes Ziel, trotz steigender Systemkomplexität und -anforderungen. So kann auch eine Erhöhung der Anlagenzuverlässigkeit gewährleistet werden. Im Bereich des Lagermanagements ist eine optimierte Bestandsführung anzustreben, um eine verbesserte CAPEX Verteilung zu erreichen und im Extremfall sogenannte „Schwarzlager“ aufzulösen.

Wir begleiten unsere Kunden durch die verschiedenen Phasen einer ASPM Transformation und unterstützen sie rund um die Themen Prozesse, Menschen, Skills, Tools, Integration und Daten. Idealerweise wurde der Handlungsbedarf in einer Bestandsaufnahme und Bewertung identifiziert. Für die Transformation muss das Zielbild definiert und konkrete Handlungen beschrieben werden. Auch muss das Vorgehen und der Umfang der Aktivitäten festgelegt werden – je nach Anpassungsfähigkeit der Organisation, darf man diese nicht überfordern. Eine erfolgreiche Transformation muss die Balance zwischen Veränderungen und Business Continuity wahren.
Data Driven Decisions ist eine objektive und transparente Entscheidungsfindung, die den Entscheidern maximale Unterstützung bietet. Die hierfür zugrunde liegenden Voraussetzungen sind konsistente Daten sowie zutreffende Metriken, die die einzelnen Zustände und den Zielerreichungsgrad abbilden können. Die Überwachung der Zielerreichung / Leistungsfähigkeit durch spezifische KPIs bildet einen der Grundpfeiler einer erfolgreichen Transformation und gibt im weiteren Verlauf Aufschluss darüber, wie erfolgreich die Organisation die Veränderung verinnerlicht und umgesetzt hat.

Ihr Ansprechpartner


Wei Chien-Sun
Portfolio Lead Asset Strategy & Performance Management
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